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Sieht ihr die schöne Spur,
die mein Koffer im Schnee hinterlassen hat ;o |
Am 09.12 brachen wir zu unserer großen Reise auf, die uns bis hinunter nach Moskau führen sollte. Nachmittags ging es dafür zunächst auf nach Stockholm, um die Fähre der VikingLine zu erwischen, die uns nach Turko in Finnland bringen sollte. Zu meinem größten Missfallen musste es natürlich über Nacht der Massen schneien, sodass eine knapp 3 cm dicke Schneeschicht den Boden bedeckte, der meinen Koffer auf den Weg zur Bushalte stelle in einen kleinen Schneeflug verwandelte, den ich alle paar Meter von den Schneemassen befreien musste.
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| Im Schneetreiben war gerade noch eine Herde Hirsche zu erahnen. |
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| Unsere kleine Reisgruppe. |
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| Stockholm bei Schnee. |
Tja, wenn man wo hin will, ist Schnee eindeutig nicht schön. Unser Bus kam dann aber ohne Verspätung in Stockholm an, wo wir im Fährterminal auf den Rest unserer bunten Reisetruppe stießen. Insgesamt waren wir 38 Austauschstudenten aus unterschiedlichsten schwedischen Unis und eine Austauschstudenten aus dem weitentfernten Belgien. Sie konnte unsere Überraschung über Ihre Anwesenheit nicht wirklich nachvollziehen, weil ihrer Meinung nach die Strecke Belgien-Stockholm, doch nichts im Vergleich zu Belgien-Brasilien wäre, wo sie eigentlich herkommt. Erst am 2 Tag unserer Reise, realisierte Sie, dass wir alle Austauschstudenten sind, die in Schweden studieren und kam somit dahinter, warum wir so überrascht waren ;) Unser Bootsfahrt war auf jeden Fall ...interessant, da wir im Bauch des Schiffes, noch unter den zwei Autodecks untergebracht waren und außer uns nur ältere Leute auf den Schiff waren. Selbst der Tax.Free Laden schloss schon um 11 Uhr seine Pforten. Eindeutig nicht zu vergleichen mit der Tallin-Fahrt.
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| Ankunft in Finnland |
In Finnland angekommen, ging es gleich in unseren Reisebus der uns die nächsten 7 Tage begleiten würde. Finnland versackte aber an diesem Tag im Nebel, weswegen wir nicht allzu viel von der Landschaft mitbekommen haben und auch die Grenze war im Nebelversunken. Aussteigen mussten wir insgesamt zwei mal, einmal an der Finnischen Grenze, was relativ fix ging und dann noch mal an der russischen, was etwas mehr Zeit in Anspruch nahm, da 3 norwegische Reisebusse ohne Papiere vor uns waren. Am Ende winkten die Russen uns sogar vorbei, ohne unseren Bus zu durchsuchen, weil wir unsere Papiere natürlich hatten und sie wohl noch extrem lange für die anderen brauchen würden. Dann passierten wir noch 2 Checkpoints, bei einem kam auch eine der Grenzangestellten in den Bus und kontrollierte, ob wir auch wirklich alle ein Visum haben, den selbst für einen 7 tätigen Aufenthalt in Russland braucht man ein spezielles Visum, wofür wir extra unsere Pässe einschicken mussten, um einen Aufkleber in unserem Pass zu erhalte, der bei Ein- und Ausreise abgestempelt wird. Es war auch interessant wie sich die Landschaft von der einen Seite der Grenze zum Nemansland zwischen den Grenzen und zur anderen Seite verwandelte: War die Finnische Seite noch sauber, so war im Niemandsland schon einiger Müll am Straßen Rand zu erspähen, der dann in Richtung russische Grenze weiterhin zunahm und uns scheinbar einen Vorgeschmack auf das russische Müllwesen geben wollte.
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| Faszinierende Uhr. Mit zwei Zeitzonen ^^ |
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| Grenzübergang versunken im Nebel. |
Part Two: St.Petersburg
Gegen Abend erreichten wird dann endlich St.Petersburg, leider im Regen, aber wir waren alle so erschöpft, dass wir eh nur noch was zu essen finden wollten, um Anschließend ins Bett zu fallen. Nach einiger suche, nach einem Restaurante in der Nähe, dessen Küche auch noch offen hatte, fanden wir uns schließlich in einem „Deutschen Restaurante“ mit Kellnerinnen im Dirndl und deutscher Karte wieder, da in allen anderen Restaurants die Küche schon zu hatte, aber zumindest eine Seite der Karte präsentierte russische Spezialitäten, von der wir uns dann alle bedienten ^^
Das Hotel war wirklich gut mit ziemlich großen Zimmern, überraschend schönen Bädern und einem umfangreichen Frühstücksbüfett. Am nächsten Morgen ging es dann auf zu Stadt-Sightseeing-Tour. Glücklicherweise per Bus, da es immer noch leicht regnete. Wir erfuhren interessante Geschichten von den ganzen Intrigen und Mordanschlägen auf unterschiedlichste Würdenträger und wurden ab und zu auch zum Fotoknippsen herausgelassen, immer mit der Wahnung auf „Pick-Pockets“ zu achten, die überall, um die Sehenswürdigkeiten ihr Unwesen treiben würden.
Hier einige Fotos:
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Und an so gut wie jeder Ecke
fand man Ampeln mit Timern,
sowohl für Autofahrer, als auch für Fußgänger. |
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Betonmischer mit Blümchen,
so was sieht man auch nicht oft ^^ |
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| Ist schon lustig, auf was ich eine Kamera so fokussieren kann... |
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Issakskathedrale - laut unserer Führerin Vergleichbar
mit St.Pauls (London), dem Dom von Florenz und
dem Petersdom in Rom...wirkte aber wesentlich kleiner,
als alle drei genannten |
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| Flagge von Russland und St.Petersburg |
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Auf der anderen Seite des Flusses,
sieht man die Gebäude der Eremitage. |
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| Auferstehungskirche |
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| Die St.Petersburger Variante der "Bridge of Love" |
Nach Ende der Tour teilte sich unsere riesige Gruppe in kleinen Grüppchen, um auf eigene Faust unterschiedliche Teile der Stadt zu erkunden. Da ich gern ins Mariinsky-Theater für eine Ballet Vorstellung – wenn man den schon in der Stadt mit einer der besten Ballet-Schulen der Welt und dem Geburtsort Tschaikowskys ist, muss man sich doch auch mal ein ballet angucken ;o – machte ich mich mit einer kleinen Gruppe, die beschlossen hatten sich mit anzuschließen auf den Weg in diese Richtung, um noch Karten zu bekommen. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu Regnen und nachdem wir unsere Karten besorgt hatten, erlebten wir noch einen wunderschönen Sonnenuntergang, der die Gebäude in sein goldenes Licht tauchte, während wir uns die Zeit bis zum Beginn der Vorstellung mit einem weiteren Bummel durch die Stadt vertrieben. Das Ballet bestand dann aus 4 Akten aus unterschiedlichen Ballets und war wirklich sehr beeindruckend.
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| Platz vor dem Winter Palast |
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| Der Winterpalast (heute Teil der Eremitage) |
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| Russisches Verkehrschaos |
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| Wer entdeckt den Fehler?? |
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Ein platter Reifen nach dem anderen.
An dieser Straße sollten man wirklich kein Auto stehen lassen. |
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| Buggy-Parkplatz |
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| Mariinsky Theater |
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Wirklich endlos erscheinende Eingänge zur U-Bahn,
da war selbst Londons Redline ein Witz gegen. |
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| Unser Hotel...macht von Außen nicht besonders viel her... |

Am nächsten Tag ging es dann in aller früh auf nach Pushkin zum Catharina-Palast mit dem Nachbau des berühmten Bernsteinzimmers. War wirklich sehr beeindruckend und in einem der kleinen Stände vor der Schloss fand ich ein wirklich zu knuffiges Katzenbild, dem ich einfach nicht wieder stehen konnte ;)
Nach unsere Rückkehr nach St.Petersburg ging es denn auf in die Eremitage, ohne deren besuch man –laut unserer Führerin – niemals in St.Petersburg gewesen sein soll ^^ Dort hielten wir uns dann ganze 3 Stunden auf, bis sie geschlossen wurde. Nach einigen Nachtfotos und einem späten Abendessen machten wir uns dann auf zum Bus, um unsere erste Übernachtfahrt nach Moskau anzutreten.
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Und selbst das gute alte schwedische Möbelhaus hat
sich inzwischen nach Russland verschlagen. |
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| Catharina Palast |
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| Betreten nur mit Überziehern erlaubt. |
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Riesiges Kleid aus, wer errät´s??? Papier!!!!!
Soll dafür aber auch noch extrem teuer gewesen sein ... |
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| ... sowas passiert, wenn ein Taiwaner und ein Japaner genug von ihren Pommes haben ;) |
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| Größte Bohleschüssel die wir je gesehen haben ^^ |

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